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UNECE-EBRD Model Law for Public-Private Partnerships

Überblick

Ein von der unece und der ebrd gemeinsam entwickeltes Modellgesetz zur Harmonisierung der PPP-Gesetzgebung weltweit. Veröffentlicht 2020 im EBRD "Law in Transition" Journal.

Zweck

  • Unterstützung von Regierungen beim Aufbau eigener PPP-Systeme
  • Besonders für Erstanwender und Schwellenländer
  • Basiert auf bestehenden Best-Practice-Gesetzen
  • Kompatibel mit UNCITRAL Legislative Guide auf template Klauseln

Kernmerkmale

  • Umfassender alleinstehender Akt (im Gegensatz zu fokussierten UNCITRAL-Ansätzen)
  • Verankert die guiding-principles-people-first-ppps
  • Deckt Vorbereitung, Vergabe und Implementierung ab
  • Balance zwischen Regulierung und Vertragsfreiheit

People-First Prinzipien im Gesetz

Das Model Law fördert folgende Ergebnisse: 1. Erhöhter Zugang zu essentiellen Diensten 2. Verringerte soziale Ungleichheit 3. Verbesserte Resilienz und Anpassungsfähigkeit 4. Umweltverantwortung 5. Sozioökonomische Effektivität 6. Korruptionsbekämpfung 7. Replizierbarkeit 8. Stakeholder-Einbindung

Anwendungshinweise

  • Kein Cut-and-Paste Gesetz — muss an lokale Gegebenheiten angepasst werden
  • Besonders relevant für Civil-Law-Systeme
  • EU-Beitrittsländer müssen EU-Acquis harmonisieren
  • Bestehende Beschaffungsregime können integriert werden

Zielgruppe

  • Primär: EBRD-Investitionsländer und Erstanwender
  • Nicht primär: EU-Mitgliedstaaten (bereits durch EU-Recht abgedeckt)
  • Insbesondere: Civil-Law-Länder mit stark regulierten kommerziellen Aktivitäten

Siehe auch